1. Preis Wettbewerb Technologiepark Lavanttal

Stoiser Wallmüller Architekten gewinnen gemeinsam mit OSNAP Open South North Architecture Practice und Studio LandForm den EU-weit offenen Wettbewerb für den Technologiepark Lavanttal. Das 90.000 m² große Wissenschafts- und Innovationsquartier am westlichen Ausgang des Koralmtunnels ist eines der größten Infrastrukturprojekt des Landes Kärnten und soll über einen Zeitraum von 30 Jahren errichtet werden.

1. Preis Wettbewerb Technologiepark Lavanttal

Grundstücksgröße

90.755 m²

Projektgröße

90.875 m² BGF

Zeitplan 1. Bauabschnitt

Planungsstart: voraussichtlich Ende 2026

Baustart: Frühjahr 2028

Baufertigstellung: Frühjahr 2030

Auftraggeberin

TPL Technologiepark Lavanttal GmbH

Produktive Landschaft, Phase 00: Das Areal des Technologieparks Lavanttal wird von Anfang an durch einen Agrarforst aktiviert, der als Rohstoffbibliothek nachfolgende Forschungs- und Bauaktivitäten vor Ort informiert. Auch die klimatisch wirksame Begrünung des Technologieparks wird so von Beginn an angelegt.

Der im Dezember 2025 eröffnete Koralmtunnel verortet Ostkärnten und die Weststeiermark seit wenigen Monaten als Teil der Baltisch-Adriatischen Achse, eines europäischen Verkehrskorridors, der von der Ostsee bis an die Adria reicht. Mit dieser neuen Lage wird auch ein neuer Wirtschaftsraum im Süden Österreichs erwartet: AREA SÜD.  

Der Technologiepark Lavanttal, am westlichen Ausgang des Koralmtunnels und in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs St. Paul im Lavanttal gelegen, ist ein wichtiger Baustein dieser Entwicklung. Mit 90.000 m² ist er eines der größten Infrastrukturprojekt des Landes Kärnten, an dem auch alle neun Gemeinden des Lavanttals sowie das Stift St. Paul beteiligt sind. Forschung, Wirtschaft und Bildung sollen nach dem Vorbild des Lakeside-Parks in Klagenfurt im einem neuen Wissenschafts- und Innovationsquartier gebündelt werden. 

Der Entwurf für den Technologiepark Lavanttal zielt auf starke stadträumliche Qualitäten ab, ist aber auch elastisch genug, um zukünftigen, heute noch unbekannten Nutzungen Raum zu geben. Darüber hinaus werden Nachhaltigkeit, Klimawirksamkeit und Kreislaufwirtschaft werden großgeschrieben. Eine produktive Landschaft unterschiedlicher Baum- und Pflanzenarten aktiviert das gesamte Areal gleich zu Beginn und informiert als Rohstoffbibliothek nachfolgende Forschungs- und Bauaktivitäten vor Ort. Auch die klimatisch wirksame Begrünung des Endausbaus wird so von Anfang an angelegt.  

Der Technologiepark Lavanttal wird damit nicht nur zu einem Ort der Forschung, sondern selbst zum Demonstrationsobjekt nachhaltiger Material-, Energie- und Baukreisläufe.

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